Fachartikel
Was in der Halle wirklich Zeit kostet
Keine Methoden-Übersichten, sondern Anleitungen: messen, rechnen, entscheiden. Jeder Artikel endet mit einem Schritt, den Sie ohne Berater und ohne Software selbst gehen können.
Durchlaufzeit reduzieren im Metallbetrieb: warum volle Maschinen Ihre Termine kosten
Zwischen Auftragsstart und Versand wird an einem Werkstück nur ein einstelliger Prozentsatz der Zeit wirklich gearbeitet. Warum hohe Auslastung die Durchlaufzeit verlängert, wie Sie über den Umlaufbestand gegensteuern und was das in Euro bringt, ohne Planungssoftware.
Liefertreue messen: warum dieselbe Fertigung 95 oder 75 Prozent liefert
Dieselben 240 Auftragspositionen ergeben 95, 82,5 oder 75 Prozent Liefertreue, je nachdem, gegen welchen Termin Sie messen. Welche vier Festlegungen Ihre Kennzahl braucht, wie Sie sie mit einer Versandliste erheben und warum erst der Wochenverlauf eine Aussage ist.
Engpass finden und entlasten: warum der größte Stapel nicht Ihr Engpass sein muss
Der Materialberg vor der Maschine ist das auffälligste Symptom, und ein unzuverlässiger Zeuge. Wie Sie Ihren Engpass mit drei Nachweisen belegen statt ihn zu vermuten, was eine Engpassstunde tatsächlich wert ist und warum Sie an allen anderen Stationen aufhören sollten, Auslastung zu messen.
Wertstromanalyse mit Papier und Bleistift: ein Tag, ein A3, eine ehrliche Zahl
Eine Wertstromaufnahme braucht keinen Berater und keine Software, sie braucht einen Tag, einen A3-Bogen und die Disziplin, rückwärts zu laufen. Welche Produktfamilie Sie wählen, was in jeden Datenkasten gehört, warum der Informationsfluss die entscheidende Hälfte ist und wie aus der Zeitleiste eine Zahl wird, die niemand mehr wegdiskutiert.
Kanban in der Fertigung: der Zweibehälter, bei dem keine Karte verloren gehen kann
Für die meisten Teile eines Metallbetriebs ist Kanban die falsche Antwort, für Normteile, Rohmaterial und echte Wiederholteile ist es die einfachste, die es gibt. Welche Teile in Frage kommen, wie der Zweibehälter-Kreislauf funktioniert, wie Sie die Behältermenge ausrechnen und warum die Wiederbeschaffungszeit fast immer zu kurz angesetzt wird.
Lean ohne Widerstand: die drei Fragen, die Sie beantworten müssen, bevor das erste Board hängt
Widerstand gegen Lean ist selten Veränderungsangst, meist ist er die vernünftige Antwort auf drei Fragen, die vor dem ersten Board niemand beantwortet hat. Welche drei das sind, warum die Mitte des Betriebs stärker bremst als die Werkstatt, was das Team entscheiden darf und was nicht, und woran Ihre Leute tatsächlich messen, ob Sie es ernst meinen.
Was kostet Lean-Beratung im Mittelstand? Bandbreiten und die Rechenlogik dahinter
Zwischen einer kostenlosen Kurzanalyse und einem mehrmonatigen Umsetzungsprojekt liegt eine reale, keine diffuse Preisspanne, bestimmt von drei Stellschrauben: Umfang, Vor-Ort-Tage, Tagessatz oder Festpreis. Wie sich ein Beratungspreis zusammensetzt und woran Sie ein seriöses Angebot erkennen, bevor Sie unterschreiben.
OEE verbessern ohne MES: an einer CNC messen, zerlegen und gezielt steigern
Die OEE Ihrer CNC lässt sich mit einem Schichtblatt von Hand messen, und zeigt nach zwei Wochen, ob Stillstand, Tempo oder Ausschuss Kapazität kostet. Rechenbeispiel, Bezugszeitfalle und die Richtwerte, die für einen Mittelständler wirklich gelten.
5S in der Metallwerkstatt einführen: fünf Schritte, eine Checkliste – und der Grund, warum es sonst kippt
Werkzeug suchen ist die teuerste Nebentätigkeit Ihrer Werkstatt, und taucht in keiner Auswertung auf. Wie Sie 5S an einer Station einführen, und halten. Fünf Schritte, Foto-Standard und das kurze Audit, das den Rückfall verhindert, plus Checkliste für den ersten Durchgang.
Lean einführen im KMU: Reihenfolge statt Methoden-Zoo
Über eine Lean-Einführung im Mittelstand entscheidet nicht die Methodenauswahl, sondern die Reihenfolge, und der Sprung vom Pilotbereich auf die Fläche. Welche Phasen sich bewährt haben, was parallel laufen darf und woran Sie rechtzeitig erkennen, dass es kippt.
Shopfloor Management im 30-Mann-Betrieb: ein Whiteboard, 15 Minuten am Tag, keine Software
Die Monatsauswertung kommt zu spät, um den Dienstag zu retten. Shopfloor Management holt Entscheidungen an ein Board in der Halle, 15 Minuten täglich. Whiteboard-Start im 30-Mann-Betrieb, Eskalationsregeln und die Fehler, die die Runde umbringen.
Verschwendung erkennen: der 30-Minuten-Rundgang durch Ihre Halle
Nach zehn Jahren im selben Betrieb sieht niemand mehr, was täglich Geld kostet: Stapel zwischen den Stationen, Suchwege, Werkstücke, die tagelang warten. Dieser Rundgang macht die sieben Verschwendungsarten in 30 Minuten sichtbar, mit Zählkarte statt Bauchgefühl.
Rüstzeit reduzieren in der Zerspanung: was SMED in einem 40-Mann-Betrieb wirklich bringt
An Abkantpresse und CNC-Zentrum entscheidet nicht die Schnittgeschwindigkeit über Ihre Kapazität, sondern die Zeit zwischen zwei Aufträgen. Wie Sie Ihre echte Rüstzeit messen, interne von externen Schritten trennen und den Hebel in Euro pro Jahr beziffern.
Warum bei Ihnen Termine reißen – und warum die Ursache selten im Versand liegt
Verspätete Aufträge sind das sichtbarste Symptom, verursacht wird schlechte Liefertreue fast nie dort, wo sie auffällt. Wie Sie über Durchlaufzeit, Liegezeit und Engpass die tatsächlichen Ursachen freilegen.
Nacharbeit kostet Sie zweimal: so machen Sie versteckte Qualitätskosten sichtbar
In den meisten Metallbetrieben wird Nacharbeit nicht erfasst, sondern im Stundenlohn mitgetragen, und bleibt deshalb unsichtbar. Wie Sie mit einer Strichliste und drei Fragen in wenigen Wochen zu belastbaren Zahlen kommen.
Die Reihe wächst. Die nächsten Themen kommen aus dem, was in den Kurz-Analysen tatsächlich am häufigsten auf dem Tisch liegt. Begriffe zum Nachschlagen finden Sie im Fach-Glossar. Welche Normen, Standardwerke und Praxisfälle hinter den Zahlen in den Artikeln stehen, ist unter Quellen & Belege gesammelt.
Lesen ist der Anfang. Messen ist der Hebel.
Eine Stunde in Ihrer Halle, drei bezifferte Hebel, kostenlos und ohne Verpflichtung.